Vor Kurzem wurde der Sohn von Prinzessin Mette-Marit zu vier Jahren Haft verurteilt. Schon kurz nachdem die Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby publik wurden, soll Königin Silvia ihre norwegische Kollegin Königin Sonja angerufen haben.
Der ältere Sohn von Prinzessin Mette-Marit, 52, musste sich im Frühjahr 2026 während eines sechswöchigen Prozesses in 40 Anklagepunkten vor Gericht verantworten. Am 15. Juni wurde Marius Borg Høiby, 29, unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Skandal um Prinz Haakons, 52, Stiefsohn ist inmitten der Sorge um Mette-Marit, die sich jüngst einer Lungentransplantation unterzogen hat, eine zusätzliche Belastung für die norwegische Königsfamilie.
Das war Königin Silvia, 82, offenbar sofort bewusst. Denn die schwedische Royal soll ihre Freundin und Kollegin Königin Sonja, 88, umgehend angerufen haben, als die Vorwürfe gegen Borg Høiby ans Licht kamen.
Königin Silvia hat Königin Sonja wegen Marius-Vorwürfen angerufen
Dass sich die schwedische und die norwegische Königsfamilie sehr nahestehen, ist kein Geheimnis. Doch in seinem neuen Buch «Silvia – drottningen som räddade monarkin» (dt.: Silvia – die Königin, die die Monarchie rettete) enthüllt Johan T. Lindwall, 54, ein bisher unbekanntes Detail über die Freundschaft zwischen Königin Silvia und Königin Sonja. Die Frau von König Carl Gustaf, 80, habe die Schwere der Lage sofort erkannt, noch bevor es zur Anklage gegen Borg Høiby gekommen ist.
«Für Silvia war es ganz selbstverständlich, ihrer Freundin Sonja beizustehen», schreibt der Chefredakteur der schwedischen Zeitschrift «Svensk Damtidning» in seinem Werk und fügt hinzu: «Was Marius betraf, so war er zwar kein leibliches Enkelkind, aber er war praktisch sein ganzes Leben lang Teil der Königsfamilie gewesen, und Sonja hatte während ihrer Kindheit niemals einen Unterschied zwischen ihm und den anderen Enkelkindern gemacht.»
«Hier ist Silvia, wir müssen reden»
Während sich viele Menschen von einer Familie in einer derart schwerwiegenden Krise distanziert hätten, so sei es Königin Silvia wichtig gewesen, Sonja ihre Unterstützung anzubieten. Die 82-Jährige habe sich im Stockholmer Schloss in ihr Büro zurückgezogen, um ihre norwegische Freundin anzurufen. «Es klingelte dreimal, dann nahm die Person am anderen Ende ab. ‘Hallo, hier ist Silvia. Wir müssen reden!’ Wieder einmal war es Silvia, die sich für eine Freundin einsetzte, die Unterstützung und Rat brauchte», schreibt Johan T. Lindwall laut «Svensk Damtidning» weiter in seinem Buch.
Die zwei Königinnen hätten sich recht lange unterhalten. Die freundliche Stimme der schwedischen Royal habe Königin Sonja in diesem Moment voller Sorge sehr gut getan. Über das Gespräch habe Silvia dem Autoren zufolge im Nachhinein gesagt: «Das nächste Mal könnte ich es sein, die Hilfe oder Unterstützung braucht.»
Verwendete Quelle: svenskdam.se
