Andrew Mountbatten-Windsor soll seinen Töchtern Beatrice und Eugenie vor der Hochzeit von Peter Phillips und Harriet Sperling persönliche E-Mails geschickt und sie darin zum Zusammenhalt aufgefordert haben. Der pikante Austausch rückt sein schwieriges Verhältnis zur königlichen Familie sowie die anhaltenden Spannungen um seine Person erneut in den Fokus.
Rund um Andrew Mountbatten-Windsor, 66, dem früheren Herzog von York, sorgen neue Berichte für zusätzliche Unruhe: Laut Medien soll der in Ungnade gefallene Royal in einer emotional aufgeladenen Phase Kontakt zu seinen Töchtern Prinzessin Beatrice, 37, und Prinzessin Eugenie, 36, aufgenommen und ihnen dabei offenbar per E-Mail deutliche Worte mit auf den Weg gegeben haben.
Andrew Mountbatten-Windsor fordert Beatrice und Eugenie in E-Mails zu «Kämpferinnen»-Mentalität auf
Hintergrund ist seine zunehmend schwierige Lage innerhalb der königlichen Familie. Der Ex-Prinz hat sich in den vergangenen Monaten weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, während seine früheren Verbindungen zu dem 2019 verstorbenen, verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, †66, erneut untersucht und kritisch bewertet werden. Trotz seiner Isolation soll er laut Berichten nicht den Wunsch haben, sich vollständig aus dem royalen Umfeld zurückzuziehen. Gleichzeitig fühlt er sich demnach unfair behandelt und versucht offenbar, seine Rolle innerhalb der Familie neu zu definieren.
Besonders im Fokus stehen nun E-Mails, die er laut «Daily Mail» an seine beiden Töchter geschickt haben soll. Darin soll er sie ausdrücklich ermutigt haben, in der angespannten Situation Haltung zu zeigen. So habe er sie angeblich dazu aufgefordert, «den Kopf hochzuhalten». Anlass für die Nachrichten sei eine familiäre Unsicherheit gewesen, ob die York-Schwestern an der Hochzeit ihres Cousins Peter Phillips, 48, mit Harriet Sperling, 45, teilnehmen würden. Am Ende entschieden sich die Geschwister jedoch für einen öffentlichen Auftritt und erschienen gemeinsam mit ihren Ehemännern bei der Feier.
Dem Bericht zufolge soll Andrew großen Wert darauf gelegt haben, dass Beatrice und Eugenie trotz der schwierigen Lage Stärke demonstrieren. Er habe sie als «Kämpferinnen» beschrieben und als «Prinzessinnen von Geblüt», die «angemessen behandelt werden» sollten. Damit verbunden sei offenbar auch der Wunsch gewesen, dass sie sich selbstbewusst in der Öffentlichkeit präsentieren.
Königshaus-Experte Andrew Lownie äußerte sich gegenüber dem «Mirror» ebenfalls zu der Haltung der York-Familie und sagte: «Ich glaube, Eugenie und Beatrice sehen das genauso. Für sie ist es selbstverständlich, dass sie saudische Unternehmen unterstützen und für die Teilnahme an Veranstaltungen bezahlt werden sollten. Das haben sie ihr ganzes Leben lang getan, und sie sehen keinen Grund, warum sich das ändern sollte.» Zudem mutmaßt er: «Sie scheinen davon nicht sonderlich betroffen zu sein. Ich denke, die meisten Leute würden sich stillschweigend verkriechen und die ganze Krise einfach vorüberziehen lassen, aber sie scheinen sie geradezu zu begrüßen.»
Beziehung zu Sarah Ferguson auf dem Prüfstand?
Parallel dazu bleibt Andrews eigene Situation angespannt. Im Oktober 2025 wurden ihm und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson, 66, die königlichen Titel entzogen. Dennoch soll er darauf hoffen, dass seine Töchter ihre eigenen Titel behalten dürfen.
Gleichzeitig kursieren Berichte, wonach er sich innerhalb der Familie zum Sündenbock gemacht fühlt und finanzielle Ansprüche gegenüber dem Crown Estate prüft, nachdem er die Royal Lodge verlassen musste. Laut ursprünglichem Pachtvertrag hätte ihm bei einer vorzeitigen Rückgabe der Immobilie eine Zahlung von über 301.000 Pfund (rund 349.000 Euro) zugestanden. Allerdings gilt es als unwahrscheinlich, dass diese Summe tatsächlich ausgezahlt wird, da umfangreiche Renovierungen anstehen.
Auch das private Verhältnis innerhalb der Familie scheint belastet. Zwischen Andrew und Sarah soll es zunehmend Distanz geben, die Kommunikation sei Berichten zufolge stark eingeschränkt. Zudem soll der jüngere Bruder von König Charles, 77, eine Entschädigung für Ferguson ins Spiel gebracht haben, nachdem auch sie die Royal Lodge verlassen musste. Beobachtende sehen darin ein weiteres Zeichen der anhaltenden Spannungen innerhalb des zuvor eng verbundenen Ex-Paares.
Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, mirror.co.uk
